Schlupfwespen richtig anwenden: Menge, Platzierung und Ablauf
Damit Schlupfwespen gegen Motten eingesetzt werden können, müssen Mottenart, Platzierung und Anwendungsrhythmus zusammenpassen. Hier finden Sie den Ablauf für die ROMOFLOW Streifen.
1. Die richtige Mottenart auswählen
Bei befallenen Vorräten wählen Sie eine Lebensmittelmottenkur. Für betroffene Textilien gibt es die Kleidermottenkur. Bei unklaren Befallsspuren sollte zuerst geklärt werden, welcher Schädling vorliegt.
2. Die benötigte Streifenmenge bestimmen
Die Anzahl richtet sich nach den betroffenen Schrankbereichen. Nutzen Sie den ROMOFLOW Konfigurator und prüfen Sie den Lieferumfang der ausgewählten Variante. Die Standardpakete enthalten jeweils 4 Streifen pro Lieferung.
3. Befallsstellen vorbereiten
Entfernen Sie befallene Vorräte beziehungsweise reinigen Sie betroffene Textilien. Reinigen Sie die zugehörigen Schränke einschließlich der Ritzen und lassen Sie die Flächen trocknen.
4. Streifen sofort ausbringen
Legen oder hängen Sie die Streifen nach Erhalt nahe den betroffenen Vorräten oder Textilien aus. Die Streifen müssen nicht geöffnet werden. Während der Anwendung keine Insektizide einsetzen.
5. Folgelieferungen einplanen
- Lebensmittelmotten: 3 Lieferungen im Abstand von 3 Wochen.
- Kleidermotten: 5 Lieferungen im Abstand von 3 Wochen.
Diese Angaben gelten für die aktuellen ROMOFLOW Kuren. Schlupfwespen parasitieren Motteneier; eine einmalige Anwendung erfasst deshalb nicht automatisch den gesamten Befall.
Häufige Fehler vermeiden
Streifen verspätet ausbringen, nur eine einzelne Befallsstelle beachten oder die Kur vorzeitig abbrechen kann die Behandlung erschweren. Kontrollieren Sie auch angrenzende Bereiche und halten Sie sich an die Gebrauchsanweisung.
Fragen zur Auswahl? Schreiben Sie an shop@romoflow.com oder sehen Sie sich die Übersicht unserer Schlupfwespen-Produkte an.
Weiterführende Informationen: Umweltbundesamt zu Lebensmittelmotten und Kleidermotten. Maßgeblich für die konkrete Anwendung ist die ROMOFLOW Gebrauchsanweisung.